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Online-Artikel Yoga
und Meditation Einführungsseminare
Shavasana Rücken-Entspannungslage
Für tiefe Entspannung
Shavasana, die
Rückenentspannungslage, wird in der Rishikeshreihe
am Anfang und am Ende sowie zwischen den Asanas geübt. Besonders am Ende der
Yoga-Sitzung ist die Tiefenentspannung in der Rückenentspannung wichtig und
besonders angenehm.
"Shavasana" heißt "Totenstellung". Dies soll ausdrücken,
daß der Körper vollkommen entspannt ist, und Reize der Außenwelt nicht beachtet
werden. Dafür erschließt sich das innere Universum.
Bitte beachten: Diese
Asana-Schautafel ist keine Übungsreihe.
Sie soll vielmehr Anregungen für Yoga Praktizierende und Yogalehrer geben.
Wirkungen dieser Asana...
Viel Spaß beim Üben!
Du kannst jedes Foto durch Klicken vergrößert sehen.
Shavasana (Rückenentspannungslage) Grundstellung:
Variationen: |
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| Knie gebeugt, Knie auseinander. Entlastet den unteren Rücken. |
Knie gebeugt, aber Knie zusammen. Für manche angenehmer und
stabiler. |
Decke oder Kissen hinter den Kopf: Für manche angenehmer im
Nacken oder im oberen Rücken. |
(4) Die Arme nach hinten ausstrecken. Handflächen auf
den Boden. 30 Sekunden - 5 Minuten lang halten. |
Andere Entspannungslagen: |
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| Baby-Krishna-Stellung. Bei manchen Rückenbeschwerden und in den
letzten Wochen der Schwangerschaft angeraten. Details
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Bauchentspannungslage: Wird zwischen den Rückbeugen geübt. Mehr
Variationen und Details. |
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Typische
Fehler und Korrekturen für Shavasana, Tiefenentspannung
Wirkungen von Shavasana
(Tiefenentspannung):
Körperlich: Tiefenentspannung löst den
Entspannungsimpuls (Relaxation Response) aus: Streßhormone werden abgebaut,
Glückshormone (Endomorphine) ausgeschüttet, die Produktion bestimmter
Botenstoffe im Gehirn angeregt. Parasympatikus wird aktiviert, Sympathikus
reduziert. Der Kreislauf kommt zur Ruhe, die Arterienwände entspannen sich.
Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenproblemen, Verdauungskrankheiten sowie allen
streßbedingten Krankheiten wird vorgebeugt. Das Immunsystem wird angeregt,
Erkältungskrankheiten und Stoffwechselstörungen wird vorgebeugt.
Reparaturvorgänge im Körper werden verbessert. 10-15 Minuten Tiefenentspannung
können auch während des Tages oder nach der Arbeit verbrauchte Energie sofort
wieder zurückbringen.
Energetisch: Tiefenentspannung hilft, die durch die
Asanas angeregten Energien in den Nadis und Chakras zu harmonisieren und
aufzuspeichern. Nach einer Yoga-Stunde sollte daher die Tiefenentspannung nie
fehlen, sonst kann das erweckte Prana zu Unruhe und Nervosität umschlagen.
Während der Tiefenentspannung kann die Aura sich ausdehnen, manchmal der
Astralkörper den physischen Körper verlassen.
Geistig: Tiefenentspannung
regeneriert auch geistig, baut Spannungen ab, führt zu innerer Ruhe und
Ausgeglichenheit. Tiefenentspannung kann auch zu einem Gefühl der Freude führen
und zur Transzendierung des Körperbewußtseins.
Entspannungstechniken
Shavasana 1
Klassische
Tiefenentspannung nach Swami Vishnu-Devananda. Dauer: Ca. 10-20 Minuten
Tiefenentspannungslage auf dem Rücken.: Beine etwas auseinander, Arme vom
Körper weg, Handflächen nach oben. Kopf in der Mitte. Falls diese Haltung im
unteren Rücken nicht ganz angenehm ist, kann man Kissen oder eine Rolle oder
eine gerollte Decke unter die Knie legen. Falls die Stellung nicht ganz angenehm
im oberen Rücken oder Nacken ist, kann man eine Kissen unter den Hinterkopf
legen oder ein gerolltes Handtuch in den Nacken. Wenn möglich, ist es am
günstigsten, direkt auf dem Boden zu liegen. Man kann die Tiefenentspannung aber
auch im Bett oder sogar in einer sitzenden Haltung ausführen.
Körperteile
von unten nach oben anspannen, 5 Sek. angespannt lassen, loslassen, nachspüren.
Autosuggestion: Körperteile von unten nach oben bitten, sich zu entspannen:
“Ich entspanne die Füße (3 x wiederholen). Ich entspanne die Waden (3x). Ich
entspanne die Oberschenkel...”
Visualisierung: Stelle die eine wunderschöne
Gegend vor, irgendwo in der Natur, wo Du Dich ganz geborgen und ganz wohl fühlen
kannst. Male Dir alle Einzelheiten aus. Die Natur um Dich herum, den Himmel,
spüre die Erde unter Dir. Fühle Dich eins mit Deiner Umgebung.
Affirmation:
Wiederhole eine oder mehrere Affirmationen: “Mein Rücken fühlt sich ganz wohl”.
“Meine Bandscheiben sind stark und flexibel”. “Ich bin in Harmonie mit mir
selbst”. “Ich werde meine Aufgabe freudig und erfolgreich erledigen”. o.ä. Finde
das, was am ehesten das ausdrückt, was Du erreichen willst.
Atme tief durch.
Strecke und räkele Dich. Setze Dich auf / stehe auf.
Shavasana 3
Entspannung über das Fühlen. Dauer ca. 15-25 Minuten
(1)
Lege Dich auf den Rücken in die Entspannungslage.
(2) Gefühl von
Schwere/Leichtigkeit: Spüre die Kontaktpunkte des Körpers mit dem Boden,
zunächst einzeln von unten nach oben: Fersen, Waden, Oberschenkel, Gesäß,...
Spüre alle Kontaktpunkte des Körpers mit dem Boden gleichzeitig. Atme
hinein. Spüre, wie Du schwerer zu werden und in den Boden hineinzusinken
scheinst, oder spüre, wie Du leichter wirst, zu schweben scheinst.
(3)
Gefühl von Energie: Spüre die Fingerspitzen. Spüre die Wärme/das Kribbeln. Gehe
mit dem Bewußtsein ein paar Mal von den Fingern die Arme entlang zum Hinterkopf.
Spüre Finger, Arme Nacken und Hinterkopf als Ganzes. Spüre die Energie dort.
Spüre die Füße. Spüre die Wärme/das Kribbeln. Gehe mit dem Bewußtsein ein
paar Mal von den Zehen die Beine entlang bis zum unteren Rücken. Spüre die
Füße/Beine/Gesäß/unterer Rücken als Ganzes gleichzeitig. Spüre die Energie dort.
Spüre Füße, Hände, Schultern, Schädeldecke gleichzeitig. Spüre das
Energiefeld um Dich herum.
(4) Gefühl der Ausdehnung: Spüre die nach links
zeigenden Teile des Körpers, zunächst von unten nach oben: Linker Fuß, linker
Unterschenkel, ... Spüre dann alle nach links zeigenden Teile des Körpers
gleichzeitig. Spüre die nach links ausstrahlende Energie. Atme nach links.
Spüre, wie Du nach links weiter zu werden scheinst.
Ebenso nach rechts.
Ebenso nach oben.Spüre dann die Ausdehnung und das Energiefeld in alle
Richtungen. Atme in alle Richtungen. Fühle, wie Du Dich in alle Richtungen
auszudehnen scheinst.
Genieße dieses Gefühl der Weite.
Wenn Du willst,
wiederhole ein paar Mal geistig: Ich bin eins mit dem Unendlichen. Ich bin
verbunden mit allem. Oder spüre einfach nur die Stille, den Frieden, die
Entspannung.
(5) Affirmation: Atme wieder tief durch. Wiederhole eine oder
mehrere Affirmationen: “Mein Rücken fühlt sich ganz wohl”. “Ich bin in
Harmonie mit mir selbst”. “Ich werde meine Aufgabe freudig und erfolgreich
erledigen” o.ä. Finde das, was am ehesten das ausdrückt, was Du erreichen
willst.
Atme tief durch. Strecke und räkele Dich. Setze Dich auf /
stehe auf.
Mehr über Entspannung
und Streß-Management
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Yoga Übungen lernt man am
besten bei einem Yogalehrer.
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